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Statement zum Dopingfall Nina Kraft
Man merkt, dass die Saison vorbei ist. Manche haben viel Zeit, sich in unsachlicher Manier über diesen "Fall" zu äußern.
Ich kenne Nina als interessante, starke und auch lustige Frau und hab mich wirklich von ganzen Herzen über ihren Sieg gefreut.
Jeder hat mindestens zwei Seiten: eine berufliche und eine private.
Beruflich verdient Nina kein Pardon, aber privat müssen bei solcher Offenheit einfach Versöhnungen möglich bleiben.
Ich wusste bis vor kurzem nicht, dass die Langstrecken-Triathleten nicht in einem Doping Kadersystem erfasst sind. Ich bin seit drei Jahren im sogenannten ST-Kader. Erst durch die Zugehörigkeit zur Berglaufnationalmannschaft, dann im Duathlon-Nationalteam, war und ist es Vorschrift, Mitglied dieses Systems zu sein. Ohne Teilnahme ist kein internationaler Start möglich.
Die aktuellen Dopingfälle rufen jetzt die Verantworlichen auf den Plan, solche Kontrollen auch für die Langdistanz Triathleten einzuführen.
Nicht nur, dass endlich Gerechtigkeit herrscht, sondern auch um Leben zu retten. Bekanntlich sind solche Mittel ja nicht ganz ungefährlich.
So können wir Triathleten wieder mit gutem Gewissen behaupten, die drei ausgezeichneten Gesundheitssportarten zu betreiben und der Jugend ein Vorbild sein.
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