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Ironman Triathlon World Championships 2006
Viel hatte ich mir dieses Jahr für Hawaii vorgenommen. Schliesslich sind wir, d.h. meine beiden Söhne Mattia und Luca, mein Lebenspartner Andy und ich extra im März nach Big Island gezogen. In Absimmung mit meinem Trainer Wolfgang Rentschler hatten wir zuvor beschlossen, auf einen zusaetzlichen Ironman zu verzichten um ausschliesslich auf Kona hinarbeiten zu können.
Ausser ein paar Halbdistanzen, wo ich mich immer unter den Top 3 platzieren konnte, konzentrierte ich mich nur aufs Training. Bis Ende August befand ich mich schon in aussergewöhnlich guter Form. Die Radeinheiten in meist heftigen Mumuku-typischen Windverhältnissen sowie die hohen Laufumfänge hatten schon super angeschlagen.
Doch am 2. September, auf einer meiner Radausfahrten, drehte ein Auto mitten auf dem Highway um, scherte direkt vor mir auf den Seitenstreifen ein und ich krachte mit ca. 30km/h auf den hinteren Kotflügel. Ich flog über den Kofferraum und landete unsanft auf dem Rücken. Ausser einer gebrochenen Gabel und ein paar Schürfwunden schien nichts passiert zu sein. Die Schulter schmerzte zwar etwas, aber ich fuhr noch mit gebrochener Gabel ins Fitnessstudio um noch eine Laufeinheit anzuhängen.
Zwei Wochen nach dem Unfall plagten mich aber ungewöhnliche Schmerzen in der Hüftgegend und eine Sehnenentzündung am rechten äusseren Sprunggelenk. Nach erneuter Untersuchung stellte sich heraus, dass meine Hüfte verdreht war und in dieser Position angefangen hatte, zu heilen. Eine Einrenkung, so der Physiotherapeut hätte meinen Start erst recht unmöglich gemacht. So versuchten wir lediglich die Auswirkungen zu behandeln.
Ich hoffte einfach, dass ich im Rennen Glück haben würde und trotz allem kraftvoll Rad fahren könnte. Leider hatte ich schon bei Kilometer 20 mit üblen Schmerzen zu kämpfen. Die Muskulatur verkrampfte sich immer mehr und ich konnte keine Kraft mehr aufs Pedal bringen.
Am Scenic Point, bei Kilometer 140, bin ich dann aus dem Rennen ausgestiegen.
Ein nicht gefinishtes Rennen ist immer hart. Aber manchmal muss man sich eben sagen, dass die Gesundheit vorgeht. Eben weil man seinen Sport so mag und ihn noch einige Jahre mit Spass ausüben möchte.
Ich werde nun erstmal vier Wochen Pause machen und mich ausschliesslich um meine Hüfte kuemmern. Mein nächstes Ziel wird dann der Ironman Arizona Anfang April sein.
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