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Deutsche Duathlon Meisterschaften in Backnang

Es macht einfach Spass, in einer Stadt seiner Umgebung einen Wettkampf zu haben. Jeder kennt einen, man hält da ein Schwätzchen, trifft Jemanden, den man schon länger nicht mehr gesehen hat. Einziger Nachteil: Ich fand fast keine Zeit zum Warmlaufen.

Eine Minute nach den Elitemännern um 11:01 Uhr knallte der Startschuss für uns Elitedamen in Backnang zur Deutschen Duathlonmeisterschaft.
Gleich vom Start weg ging es eine ordentliche Steigung rauf, die ich sofort nutzte, mich vom Feld abzusetzen.
Viermal eine 2.5 km Runde! Ich konnte meinen Vorsprung Runde für Runde ausbauen.
In der letzten nahm ich das Tempo raus, wohlwissend, dass das Verfolgerfeld mich durch die Windschattenfreigabe ziemlich schnell auf dem Rad einholen würde.

Den Wechsel hätte ich wohl vorher üben sollen! Als erste war ich nach 36:40 Min. in der Wechselzone, verließ sie aber als Vierte.
Zu viert führten wir das Elitefeld an. Anfangs wechselten sich Uli Schwalbe , die Niederländerin Wiert-Siema und ich uns ab. So konnten wir das übrige Feld distanzieren. Das Tempo war relativ verhalten, so dachte ich, ich könnte mich eventuell in der letzten Runde absetzen und fuhr am Schluss viel zu lange vorne, was sehr viel Kraft kostete.

Nach 1 Std. und 11 Min. fuhr ich als Erste in die Wechselzone ein, die ich aber wiederum durch Probleme an meinem Schuh erst als Vierte wieder verließ. Ziemlich schnell hatte ich Schwälbchen und Wiert-Siema eingeholt. Leider hielt die Darmstätterin Petri den durch den schnelleren Wechsel erreichten Vorsprung über die noch zweimal zu laufenden Runden.

Mit einem Rückstand von 20 Sek. lief ich dann als Deutsche Vizemeisterin hinter Petri in 2 Std. 7 Min etwas enttäuscht über die Ziellinie. Im Großen und Ganzen bin ich aber trotzdem zufrieden. Immerhin stehe ich voll im Ironmantraining und trainiere selten kurze knackige Einheiten.